Vom Schulprojekt zur eigenen Software-Firma: wie BuffetGo entstand

Fabian Fürlinger

Fabian Fürlinger

Co-Founder, BuffetGo

1. Juni 2026·6 min Lesezeit

Warmer Startup-Arbeitsplatz mit Laptop, Notizbuch und App-Oberfläche

BuffetGo hat nicht in einem Büro angefangen, sondern in einer Schulpause. Zwei Schüler der HTL Salzburg, die jeden Tag dasselbe Chaos am eigenen Buffet sahen und beschlossen, es technisch zu lösen statt nur darüber zu schimpfen. Das ist die kurze Geschichte dahinter.

Das Problem stand jeden Tag vor uns

Schlangen in der Fünf-Minuten-Pause, Bargeld-Chaos an der Kasse, und am Pausenende ein Tablett voller übrig gebliebener Semmeln. Wer das jeden Tag sieht, hört irgendwann auf, es als gegeben hinzunehmen. Für uns war klar: Das ist kein Naturgesetz, das ist ein Planungsproblem, und Planungsprobleme kann man mit Software lösen.

Aus dem Schulprojekt wurde eine Firma

Angefangen hat BuffetGo als Projekt im Informatik-Zweig der HTL. Aus dem Projekt wurde ein Prototyp, aus dem Prototyp ein Produkt, und 2024 die AP&F Software FlexCo mit Sitz in Hallwang bei Salzburg. Die FlexCo, die Flexible Kapitalgesellschaft, ist eine österreichische Rechtsform, die mit 1. Jänner 2024 für genau solche jungen Unternehmen eingeführt wurde. Wir führen die Firma neben der Schule, aus eigener Kraft und ohne externe Investoren.

Was wir gebaut haben

BuffetGo ist eine Bestellsoftware für Schulbuffets, Kantinen, Mensen und Betriebsrestaurants. Gäste bestellen am Vortag, zahlen bargeldlos aus einem Guthaben, und der Pächter bekommt am Morgen eine punktgenaue Einkaufsliste. Alle vierzehn EU-Allergene sind digital pro Speise hinterlegt. Klingt unspektakulär, löst aber genau die drei Dinge, die uns an der eigenen Schule gestört haben: Bargeld, Schlangen und Müll.

Warum aus eigener Kraft

Ohne Investor zu bauen heißt langsamer wachsen, aber auch: Wir entscheiden selbst, und wir bauen, was Betriebe wirklich brauchen, nicht was sich gut pitchen lässt. Die Plattform läuft zu 100 Prozent auf Servern in Österreich, DSGVO-konform. Das ist uns wichtig, weil in einer Kantine echte personenbezogene Daten anfallen.

Wo wir stehen

Wir suchen aktiv Pilotbetriebe in Salzburg und Umgebung, die mit echten Zahlen mitmessen, statt einem Marketing-Versprechen zu glauben. Wer hinter BuffetGo steht und wofür wir bauen, steht auf der Seite Über uns. Wo alles angefangen hat, am Schulbuffet, zeigt die Seite BuffetGo für Schulen.

Quellen

Fabian Fürlinger

Über den Autor

Fabian Fürlinger

Co-Founder von BuffetGo und Schüler der HTL Salzburg. Baut die Bestellsoftware für Schulbuffets, Kantinen und Mensen und sieht den Buffet-Alltag jeden Tag an der eigenen Schule.

Was wir oft gefragt werden

Häufige Fragen

Wer steckt hinter BuffetGo?+

Fabian Fürlinger und Mika Aringer-Pfaffinger, beide Schüler der HTL Salzburg im Informatik-Zweig. Gemeinsam führen sie die AP&F Software FlexCo mit Sitz in Hallwang bei Salzburg, das Unternehmen hinter BuffetGo.

Was ist eine FlexCo?+

Die Flexible Kapitalgesellschaft (FlexCo) ist eine österreichische Rechtsform, die 2024 eingeführt wurde. Sie ist für Startups gemacht und liegt von der Struktur her zwischen GmbH und Aktiengesellschaft.

Seit wann gibt es BuffetGo?+

Die Firma wurde 2024 gegründet, entstanden aus einem Schulprojekt an der HTL. Geführt wird sie aus eigener Kraft, ohne externe Investoren, und die gesamte Plattform läuft auf Servern in Österreich.

Kann man BuffetGo testen?+

Ja. Es gibt eine 30-tägige kostenlose Testphase. Am einfachsten ist eine kurze Demo, in der wir die Software an deinem Setup zeigen.

Vom Lesen zum Rechnen

Wie viel landet bei euch im Müll?

Setz eure echten Zahlen ein und sieh, was Foodwaste euch pro Jahr kostet. Danach reden wir über die Reduktion.